Mittwoch, 14. Oktober 2009

Firmen verdienen an Hartz IV Empfängern

quellinfo: Newsletter gegen-hartz.de

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Jedes Jahr gibt der Staat 7 Milliarden Euro aus, um Firmen Lohnkosten zu erstatten oder sinnlose Maßnahmen zu finanzieren. Aus diesen Fördergeldern ist auf erschreckene Weise eine sogenannte "Armusindustrie" enstanden, an der alle mitverdienen, nur nicht die Hartz IV Betroffenen selbst. Bei diesen Beschäftigungsmaßnahmen müssen Erwerbslose für einen Euro in der Stunde stricken, Puzzel zusammen setzen oder eine "Witze-Zeitung" erstellen. Der Träger erhält dafür 12 Euro und der vermittelte Erwerbslose einen Euro pro der Stunde.......

ARD-exklusiv: Teil 1

Teil 2

Teil 3



http://www.gegen-hartz.de/ nachrichtenueberhartziv/die- armutsindustrie-profitiert- hartz-iv3332.php




1 Kommentar:

  1. Hallo Sabine,

    fachliche und juristische Seiten zu Hartz IV gibt es meines Erachtens genug - auch so empfehlenswerte wie die von Dir genutzte Seite gegen-hartz.de.

    Was wir jedoch wesentlich mehr brauchen, sind Seiten von Beroffenen, die von ihren Ängsten und Gefühlen im alltäglichen Überlebenskampf mit Hartz IV berichten. Mit den harten und zum Teil kaum auszuhaltenden Tatsachen werden wir mehr als überschüttet.

    Leider werden die Gefühle der Betroffenen immer wieder und immer noch ignoriert. Mir als Betroffenem helfen die formalen und juristischen Tatsachen nicht im mindesten bei meinem alltäglichen Überlebenskampf und gegen meine finanzielle und soziale Ausgrenzung.

    Lieben Gruß
    Gerhard

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